Allgemeine Fragen zur Kieferorthopädie
Eine erste kieferorthopädische Untersuchung ist im Alter von etwa 6 Jahren sinnvoll – also mit Beginn des Zahnwechsels.
In diesem Alter lassen sich Fehlentwicklungen von Zähnen und Kiefern frühzeitig erkennen.
Nicht jede Auffälligkeit muss sofort behandelt werden. Oft genügt zunächst eine regelmäßige Kontrolle, um den optimalen Zeitpunkt für eine mögliche Therapie festzulegen.
Ja. Zähne lassen sich grundsätzlich ein Leben lang bewegen.
Moderne Behandlungsmethoden wie Aligner oder unauffällige Brackets ermöglichen eine diskrete und alltagstaugliche Therapie.
Neben ästhetischen Aspekten können auch funktionelle Verbesserungen erzielt werden.
Die Behandlungsdauer hängt von der individuellen Ausgangssituation und dem gewählten Therapiekonzept ab.
Leichtere Fehlstellungen können innerhalb weniger Monate korrigiert werden. Komplexere Behandlungen dauern häufig 18 bis 30 Monate.
An die aktive Phase schließt sich die Retention an, um das Ergebnis langfristig zu stabilisieren.
Nach dem Einsetzen einer neuen Spange oder nach einer Aktivierung kann ein vorübergehendes Druckgefühl auftreten.
Dieses ist normal und zeigt, dass die Zahnbewegung beginnt. In der Regel klingt es nach wenigen Tagen wieder ab. Moderne kieferorthopädische Systeme arbeiten mit biologisch wirksamen, möglichst schonenden Kräften.
Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Die Einstufung erfolgt nach dem sogenannten KIG-System.
Bei Erwachsenen übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung in der Kieferorthopädie bei ausgeprägten skelettalen Fehlstellungen, wenn eine kombinierte kieferorthopädische und kieferchirurgische Behandlung erforderlich ist.
Private Versicherungen und Zusatzversicherungen haben individuelle Regelungen.
Im Beratungsgespräch erhalten Sie eine transparente Aufstellung der zu erwartenden Kosten.
Die Abstände zwischen den Kontrollterminen hängen vom jeweiligen Behandlungssystem ab.
In der Regel finden Termine alle 4 bis 8 Wochen statt. Bei Alignertherapien können die Intervalle teilweise größer sein.
Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um den Behandlungsverlauf zu überwachen und bei Bedarf anzupassen.
Ja.
Mit unserem Intraoralscanner erfolgt die Abdrucknahme vollständig digital – ohne klassische Abdruckmasse.
Die Aufnahme ist schnell, präzise und besonders angenehm für Kinder oder Patientinnen und Patienten mit empfindlichem Würgereflex.
Ja. Für eine kieferorthopädische Untersuchung ist keine Überweisung erforderlich.
Termine können telefonisch oder über unsere Online-Terminvergabe vereinbart werden.